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Wer im IFHRMS eine Pensionierung erfassen muss, fragt sich vor allem: Wer trägt ein, und in welcher Reihenfolge? Dieser Beitrag richtet sich an Sachbearbeiter und Personalverantwortliche der Regierung von Tamil Nadu. Er ist kein Leitfaden für die private Altersvorsorge und auch keine Anleitung zur deutschen Rente.
Der Ablauf besteht aus drei Schritten: Renten- und GPF-Vorschlag vorbereiten, Ruhestandsart eingeben, Ruhestandsanordnung erfassen. Wichtig vorab: Der Eintrag im System ist noch keine ausgezahlte Pension.
- Worum es beim IFHRMS-Ruhestandseintrag geht
- Wer den Eintrag vornimmt: Rollen und Zuständigkeiten
- Vorbereitung: Daten vor der Eingabe prüfen
- Schritt 1: Renten- und GPF-Vorschlag unter „Pre-Retirement → Pension Proposal“
- Schritt 2: Ruhestandsart eingeben
- Schritt 3: Ruhestandsanordnung erfassen
- Nach der Genehmigung: Statuswechsel und Folgeprozesse
- Typische Fehlerquellen und Checkliste
- Häufige Fragen
- Quellen und Hinweise zur Aktualität
- Zuständig ist der Sachbearbeiter der Dienststelle, nicht der Ruheständler selbst.
- Reihenfolge: zuerst der Renten- und GPF-Vorschlag, danach die Ruhestandsart, dann die Ruhestandsanordnung.
- Ruhestandsart und Ruhestandsanordnung müssen von Verifizierer und Genehmiger bearbeitet werden.
- Der Eintrag im System ist ein Verfahrensschritt und keine Auszahlung.
Worum es beim IFHRMS-Ruhestandseintrag geht
IFHRMS ist das Personal- und Finanzsystem der Regierung von Tamil Nadu. Die offiziellen Anleitungen dazu veröffentlicht die Finanz- und Rechnungsabteilung des Bundesstaates auf dem Karuvoolam-Portal. Der Ruhestandseintrag ist ein dienstliches Verwaltungsverfahren: Eine zuständige Person erfasst im System, dass ein Beschäftigter in den Ruhestand tritt, und stößt damit die weiteren Schritte an.
Dieser Beitrag beschreibt ausschließlich dieses Verfahren. Wer eine private Ruhestandsplanung sucht, findet hier keine passenden Informationen. Alle Angaben stützen sich auf offizielle Unterlagen der Finanz- und Rechnungsabteilung von Tamil Nadu.
Wer den Eintrag vornimmt: Rollen und Zuständigkeiten
Laut offizieller Verfahrensanweisung bereitet nicht der Ruheständler selbst den Renten- und GPF-Vorschlag vor, sondern der zuständige Mitarbeiter der Dienststelle. Im Ablauf kommen drei Funktionen vor:
- die erfassende Person, also der zuständige Sachbearbeiter der Dienststelle, der die Daten eingibt, prüft und einreicht,
- der Verifizierer, der den eingereichten Vorgang prüft,
- der Genehmiger, der den Vorgang abschließend freigibt.

Bei der Einreichung wählt die erfassende Person die Prüf- und Genehmigungsgruppe aus. Hinweis: Welche Menüs Sie sehen, kann von Ihrer Rolle und Berechtigung abhängen. Klären Sie bei Unsicherheit die aktuellen Vorgaben mit Ihrer Dienststelle.
Vorbereitung: Daten vor der Eingabe prüfen
Bevor Sie den Vorschlag anlegen, sollten die Daten im IFHRMS stimmen. Die Verfahrensanweisung nennt folgende Punkte:
- Stammdaten: Geburtsdatum, PF-Nummer, Eintrittsdatum, Name und Anschrift,
- Familienangehörige, Kontoangaben und Nominierungsdaten für Rente und Ruhestandsleistungen,
- Dienst- und Urlaubsdaten, weil bei der Berechnung der Dienstzeit Eintritts- und Austrittsdatum sowie nicht anrechenbare Zeiten berücksichtigt werden,
- letztes Gehalt und Gehaltsdetails, die vor der Eingabe der Ruhestandsart zu kontrollieren sind.

| Prüfpunkt | Warum wichtig | Quelle |
|---|---|---|
| Geburtsdatum, PF-Nummer, Eintrittsdatum, Name, Anschrift | Diese Stammdaten sollen vor dem Rentenvorschlag im IFHRMS geprüft werden. | S1 |
| Familienangehörige, Konto- und Nominierungsdaten | Sie werden für Rente und Ruhestandsleistungen im IFHRMS ergänzt. | S1 |
| Dienst- und Urlaubsdaten | Sie fließen in die Berechnung der Dienstzeit ein, inklusive nicht anrechenbarer Zeiten. | S1 |
| Letztes Gehalt und Gehaltsdetails | Sie sind vor der Eingabe der Ruhestandsart zu kontrollieren. | S2 |
Schritt 1: Renten- und GPF-Vorschlag unter „Pre-Retirement → Pension Proposal“
Laut Verfahrensanweisung kommt der Vorschlag zuerst, die Eingabe der Ruhestandsart folgt danach. So gehen Sie vor:
- Prüfen Sie die Stammdaten und ergänzen Sie fehlende Angaben zu Familie, Konto und Nominierung.
- Öffnen Sie „Pre-Retirement → Pension Proposal“ und geben Sie die für den Vorschlag erforderlichen Informationen ein.
- Rufen Sie anschließend unter „Pre-Retirement → Reports“ den Rentenvorschlag und den GPF-Vorschlag als Bericht auf.
- Kontrollieren Sie das Ergebnis, bevor Sie mit der Ruhestandsart fortfahren.

Schritt 2: Ruhestandsart eingeben
Die Ruhestandsart wird nach dem Vorschlag erfasst. Der Ablauf laut Benutzerhandbuch:
- Kontrollieren Sie das letzte Gehalt und die Gehaltsdetails.
- Geben Sie die Mitarbeiternummer ein und rufen Sie den Datensatz auf.
- Erfassen Sie unter „Action“ die Ruhestandsart.
- Prüfen Sie die Eingabe, wählen Sie die Genehmigungsgruppe und reichen Sie den Vorgang ein.
- Verifizierer und Genehmiger bearbeiten den Vorgang anschließend.
Als Standardarten nennt die Verfahrensanweisung:
- reguläre Pensionierung bei Erreichen der Altersgrenze,
- freiwilliger Ruhestand (VRS),
- Zwangspensionierung,
- annullierte Pensionierung (im Original „nullified“; die deutsche Bezeichnung ist eine sinngemäße Übersetzung).

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Schritt 3: Ruhestandsanordnung erfassen
Die Ruhestandsanordnung wird in einem eigenen Menü erfasst. Auch hier gilt das gleiche Muster:
- Suchen Sie den Beschäftigten über die Mitarbeiternummer.
- Geben Sie die Ruhestandsanordnung ein.
- Prüfen Sie die Eingabe und reichen Sie sie ein.
- Verifizierung und Genehmigung folgen.
Laut offizieller FAQ erscheint der Mitarbeiter in der Gehaltsabrechnung erst dann als Ruheständler, wenn Ruhestandsart und Ruhestandsanordnung vollständig genehmigt sind. Den genauen Menüpfad entnehmen Sie bitte den aktuellen Unterlagen Ihrer Dienststelle.
Nach der Genehmigung: Statuswechsel und Folgeprozesse
Nach der Ruhestandsanordnung wechselt der Status des Mitarbeiters zum Ruheständler. Vorher lassen sich DCRG- und GPF-Anträge im System nicht erzeugen.

Zur Klarstellung: Der Eintrag im System ist ein Verfahrensschritt, keine Auszahlung. Anträge auf Ruhestandsleistungen folgen erst nach dem Statuswechsel. Zu Fristen oder Auszahlungsterminen enthalten die ausgewerteten Unterlagen keine Angaben, deshalb nennt dieser Beitrag keine.
Typische Fehlerquellen und Checkliste
Die folgenden Punkte lassen sich direkt aus den offiziellen Unterlagen ableiten:
- Stammdaten falsch oder unvollständig: Geburtsdatum, PF-Nummer, Eintrittsdatum, Name und Anschrift vorab prüfen.
- Letztes Gehalt nicht kontrolliert: vor der Ruhestandsart abgleichen.
- Familien-, Konto- oder Nominierungsdaten fehlen: vor dem Vorschlag ergänzen.
- Dienst- und Urlaubsdaten ungenau: sie beeinflussen die Dienstzeitberechnung.
- Falsche Reihenfolge: erst Vorschlag, dann Ruhestandsart, dann Ruhestandsanordnung.
- Vorgang nicht eingereicht: Ohne Einreichung an Verifizierer und Genehmiger geht es nicht weiter.
- Genehmigung nicht abgewartet: Erst danach erscheint der Mitarbeiter als Ruheständler in der Gehaltsabrechnung.

Häufige Fragen
Wer erfasst den Ruhestand im IFHRMS?
Der zuständige Mitarbeiter der Dienststelle, nicht der Ruheständler selbst.
In welcher Reihenfolge werden Vorschlag, Ruhestandsart und Anordnung eingegeben?
Zuerst der Renten- und GPF-Vorschlag, danach die Ruhestandsart und anschließend die Ruhestandsanordnung. Jeder Vorgang wird verifiziert und genehmigt.
Was muss vor der Eingabe geprüft werden?
Stammdaten, letztes Gehalt, Familien-, Konto- und Nominierungsdaten sowie Dienst- und Urlaubsdaten.

Welche Ruhestandsarten gibt es?
Als Standardarten nennt die Verfahrensanweisung reguläre Pensionierung, freiwilligen Ruhestand (VRS), Zwangspensionierung und annullierte Pensionierung.
Ist nach der Eingabe die Pension sofort ausgezahlt?
Nein. Der Eintrag ist ein Verfahrensschritt. Nach dem Statuswechsel zum Ruheständler können DCRG- und GPF-Anträge erzeugt werden.
Gilt das Verfahren auch für Privatpersonen oder andere Stellen?
Das beschriebene Verfahren richtet sich an Beschäftigte der Regierung von Tamil Nadu und deren Sachbearbeiter. Für Privatpersonen ist es nicht gedacht, zu anderen Stellen enthalten die Quellen keine Aussagen.
Quellen und Hinweise zur Aktualität
Menüpfade können je nach Rolle, Berechtigung und Systemversion abweichen. Prüfen Sie vor der Eingabe die aktuellen Vorgaben Ihrer Dienststelle. Nur die Verfahrensanweisung (S1) trägt eine Jahresangabe, die übrigen Dokumente sind ohne Jahresangabe veröffentlicht.
- Finanz- und Rechnungsabteilung Tamil Nadu: Standard Operating Procedure for Online Pension and GPF Proposal (2023, zuletzt geändert am 14. Juni)
- Finanz- und Rechnungsabteilung Tamil Nadu: User Manual – Provisional Pension (ohne Jahresangabe)
- Finanz- und Rechnungsabteilung Tamil Nadu: New-FAQ – Non Salary Bills (ohne Jahresangabe)
- Finanz- und Rechnungsabteilung Tamil Nadu: Cheat Sheets – TNTA, offizielle Dokumentenliste (ohne Jahresangabe)
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Quelle: Atovia (Atovia). https://atovia.kr